Spirituelle Impulse der Schulseelsorge

November 2018

Liebe Schulgemeinde,
Woher komme ich und wohin gehe ich einmal, wenn mein irdischer Lebensweg zu Ende geht?

Der Monat November mit seinen oft dunklen Tagen erinnert uns an unsere Vergänglichkeit. Der Mensch weiß, dass er nur eine begrenzte Zeit in dieser Welt ist, und irgendwann heißt es Abschied nehmen von geliebten Menschen und von Gottes Schöpfung.
Der Gang auf den Friedhof am Allerheiligen- oder Allerseelentag zeigt:
Wir wollen uns unserer Verstorbenen erinnern, sie in Erinnerung halten, ihrer gedenken. Als Christen leben wir mit den Lebenden und den Verstorbenen.
Wir glauben, dass sie bei Gott sind - und wo Gott ist, da ist das Leben.
Das Wandbild in unserer Aula mit der durchbrochen Mauer soll unseren Glauben symbolisieren. Die Mauer hat eine Öffnung bekommen in Form eines Kreuzes. Christus ist für uns am Kreuz gestorben, damit wir das Leben haben. Wir glauben und vertrauen darauf, dass wir einmal mit Christus sterben, um dann mit ihm aufzustehen. Er lädt uns ein, in dieses Mysterium einzutauchen.
Was kommt nach dem Tod?
Was hoffe ich?
Woran glaube ich?

Ich wünsche uns zutiefst, dass der Glaube an die Auferstehung uns hier und heute Mut und Kraft zum Leben gibt. Mögen wir gerade im Sterben auf die Frohe Botschaft vertrauen:
Der Tod hat nicht das letzte Wort, er ist der Übergang in die endgültige Begegnung mit Gott - wir werden Ihn schauen von Angesicht zu Angesicht.
Seien Sie gesegnet.
Ihr
Pastor Thomas Laufmöller