Grundsätze der Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit der Friedensschule arbeitet überwiegend nach den Methoden der Einzelfallhilfe, der Sozialen Gruppenarbeit und der Projektarbeit. Sie regt Lösungsprozesse an und beruht auf folgenden Prinzipien:

Grundsatz der Beziehungsarbeit: Beziehungsarbeit ist die Basis für die schulsozialarbeiterische Tätigkeit. Präsenz und Ansprechbarkeit der Schulsozialarbeit sowie eine Beziehung von Vertrauen und Offenheit bilden die Grundlage dafür, dass Hilfsangebote überhaupt wahrgenommen und Lösungsprozesse initiiert werden können.

Grundsatz der Ressourcenorientierung: Schulsozialarbeit arbeitet nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Sie setzt in der Beratung bei den Stärken und Fähigkeiten der einzelnen Schüler an. Dadurch werden sie ermutigt, ihre Probleme aktiv anzugehen und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Grundsatz der Prozessorientierung: Schulsozialarbeit unterstützt SchülerInnen in ihren individuellen Lösungsprozessen. Das heißt, sie hilft ihnen, ihre Situation aus ihrer Sicht zu klären, für sich Ziele zu setzen und für sich passende Lösungswege zu finden. Dabei steht der Prozess im Vordergrund und ermöglicht somit Entwicklung und langfristige Verhaltensänderungen.

Grundsatz der Systemorientierung: Schulsozialarbeit nimmt die SchülerInnen nicht isoliert wahr, sondern als Teil ihres sozialen Umfeldes wie Familie, Nachbarschaft, Klasse, Schule, Peergruppe und Freizeitbereich. Das soziale Bezugsfeld der Kinder und Jugendlichen wird bei der Bearbeitung ihrer Schwierigkeiten mitberücksichtigt und -wenn sinnvoll- in den Problemlösungsprozess einbezogen.

Grundsatz der Prävention: Schulsozialarbeit unterstützt und begleitet Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung. Sie signalisiert frühzeitig, wo sich Probleme im persönlichen wie auch im sozialen Umfeld andeuten, um so vorbeugend zu agieren.

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