GastschülerInnen aus dem Ausland

Möglichkeiten und Voraussetzungen der Aufnahme von GastschülerInnen aus dem Ausland im Kontext von Auslandsaufenthalten und Austauschverfahren

Die Friedensschule Münster begrüßt das Interesse von jungen Menschen aus dem Ausland, die eine Zeit an unserer Schule verbringen wollen, um intensiv die deutsche Sprache zu erwerben und die Kultur des Landes oder der Region kennenzulernen und am Bildungssystem zu partizipieren.
Wir begrüßen herzlich engagierte, junge Menschen, die unser Schulleben bereichern.

Die folgende Information nennt die Möglichkeiten und Bedingungen, unter denen eine Aufnahme von GastschülerInnen möglich ist und die Bedingungen, unter denen ein solcher Gastaufenthalt sinnvoll ist.

In den Fällen, in denen SchülerInnen der Friedensschule Münster an einem Austausch teilnehmen wollen, ins Ausland gehen und im Gegenzug ein Gastschüler aus dem Ausland in die Familie kommt, wird der Gastschüler an der Friedensschule aufgenommen. Hier erwarten wir -wie grundsätzlich bei allen Gastschülern - eine aktive Teilnahme am Schulleben und am Unterricht. Wir erwarten weiterhin die Unterstützung der Gastfamilie und der Austauschorganisation, vor allen Dingen dann, wenn es zu Schwierigkeiten kommen sollte.

In den Fällen, in denen Familien, deren Sohn oder Tochter die Friedensschule besucht, einen Gastschüler aus dem Ausland aufnehmen wollen, ohne dass ein Austausch stattfindet, gelten die unten genannten Bedingungen der Aufnahme.

In Fällen, bei denen eine Austauschorganisation der Friedensschule einen Gastschüler zuweisen will, ohne dass eine schulische Verbindung (Relation) über einen Friedensschüler/eine Friedensschülerin besteht, behält sich die Friedensschule die Zustimmung ausdrücklich vor.

Voraussetzungen im Falle der Aufnahme:
Eine Aufnahme als Gastschüler der Friedensschule ist nur möglich und sinnvoll, wenn Deutschkenntnisse in einem Rahmen vorhanden sind, der die aktive, auch sprachlich aktive Teilnahme am Unterricht der meisten Fächer (und nicht nur Englisch und Sport) ermöglicht.
Ferner müssen die GastschülerInnen willens und in der Lage sein, mit allen Personen und Instanzen der Schulen zu kooperieren, z. B. Absprachen treffen, Planungen anstellen mit den TutorInnen und den
StufenleiterInnen, auch dazu müssen die sprachlichen Kenntnisse hinreichen. Auch hier treffen die oben genannten Erwartungen (Fettdruck) zu.

Sollten diese Voraussetzungen nicht gegeben sein, behält sich die Friedensschule die Aufnahme vor. Sollten die Fähigkeiten nicht den angekündigten Kenntnissen entsprechen oder sollte die Kooperationsbereitschaft nicht den Voraussetzungen entsprechen, behält sich die Friedensschule vor, das Gastschülerverhältnis zu beenden.

Brigitte Ontrup (Oberstufenleitung)

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