Suchtprävention und Persönlichkeitsstärkung

Beratungslehrerin für Suchtprävention

Elisabeth Kintscher
 
Ziele und Aufgaben schulischer Suchtprävention
Suchtprävention als Teil der schulischen Gesundheitsförderung findet in dem vielfältigen Unterrichtsgeschehen sowie dem Freizeitangebot der Friedensschule statt. Die Gestaltung von Schule und Schulleben, die Förderung eines guten Schulklimas, in dem jeder Schüler/jede Schülerin sich angenommen und wertgeschätzt fühlt, ein angemessener Ausgleich zwischen schulischer Anspannung und Entspannung, Spiel und Spaß auch in der Schule ..... all das trägt dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen sich zu lebensbejahenden, selbstbewussten, selbstständigen und belastbaren Menschen heranbilden, die Schutzfaktoren gegen die unterschiedlichsten Gefährdungen - auch der Suchtgefahr - ausbilden. Suchtprävention findet somit in jedem Klassenzimmer, in jeder Jahrgangsstufe und im gesamten Schulalltag statt.
Ziele jeder Suchtprävention sind zunächst das Hinauszögern bzw. Verhindern eines Erstkontakts mit Suchtmitteln, dann aber auch die Verhinderung der Ausprägung eines Suchtverhaltens.
Projekte und Aktionen
Weil Kinder, die ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt haben, weniger suchtgefährdet sind, ist das Lebenskompetenztrainung (Lions Quest) in den Jahrgangsstufen 5- 8 fest im Stundenplan verankert. Hier lernen die Schüler zum Beispiel, Regeln für ihre Klasse zu entwickeln, ihre Anliegen und Gefühle zu artikulieren und Meinungsverschiedenheiten angemessen und gewaltfrei auszutragen. Die Gestaltung dieser Stunden liegt in der Hand der Tutoren.
Aufgabe der Fachkraft für Suchtprävention ist es, Ansprechpartner zu sein für die Kollegen und Kolleginnen sowie die Schüler aller Jahrgangsstufen in Bezug auf

  • Informationen zu den verschiedenen Drogen, zu Formen der Abhängigkeit, der Wirkung von Drogen, etc.
  • Gestaltung von Unterricht zum Thema Drogen
  • Zusammenarbeit mit Eltern, Elternpflegschaft, ...
  • Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen der Suchtprävention und -therapie
  • Hilfestellung auf der Suche nach Therapiemöglichkeiten
  • Planung und Durchführung besonderer Projekte und Aktionen (z. B. "Be smart - don't start" - Nichtraucherwettbewerb ab Klasse 6 , Bausteine aus "Voll ist out" - Alkoholprävention, "Tour des Lebens" - Alkoholprävention in Klasse 9 und 10, ....)
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