Internationale Klasse

Interkulturelle und interreligiöse Exkursion ins Stadtmuseum - „ Der Schleier – The Hijab/Veil Series“

Am Dienstag, den 13. Juni 2017 besuchten wir, das heißt die Mädchen der Internationalen Klasse mit Frau Kleinen und mir, die Ausstellung "Der Schleier - The Hijab/Veil Series" der Fotografin Boushra Almutawakel im Stadtmuseum Münster. Sara und Jwana erzählten uns mit Hilfe der Fotos vieles über den Schleier. Zuerst hat Sara erklärt, warum muslimische Frauen einen "Hijab" tragen wollen oder müssen.

Das erste Bild mit vier Fotos von ein und derselben Frau, zeigte sie uns zuerst ohne Kopftuch und ohne Schminke, dann mit einem "Nikab" ,das heißt, dass man nur ihre Augen sehen kann, danach wieder ohne Kopftuch, aber mit Schminke und einer anderen Frisur und zuletzt mit einem "Hijab", das heißt allein das Gesicht ohne Haare. Dann sahen wir an der Wand eine Fotoreihe von einer Mutter mit einer kleinen Tochter und ihrer Puppe. Das Interessante dabei war, dass dieses Foto 9 Mal an der Wand hing und zwar mit verschiedenen "Hijabs". Das erste Foto könnte auch eine muslimische Mutter in Europa tragen und alle lachen auf dem Foto, beim zweiten trägt die Tochter auch eine Mütze, beim dritten Foto tragen alle ein schwarzes Kopftuch (die Mutter, auch die Tochter und ihre Puppe), das vierte Foto zeigte uns, wie alle drei einen schwarzen Tschador tragen. Das ist typisch für iranische Frauen. Das fünfte Foto zeigte sie mit einem "Nikab" und dann sahen wir allein die Augen und das trägt man in Afghanistan, in Saudi Arabien, Pakistan, Syrien und Indien. Dann tragen sie weiterhin auf dem nächsten Foto einen "Nikab" mit schwarzen Handschuhen und Spitze vor den Augen. Frauen tragen diese Handschuhe, wenn sie Religion studiert haben und Gelehrte sind. Das letzte Foto ist nur schwarz.

An der anderen Wand war ein Foto mit einer jungen Frau und sie trug ein "Hijab" mit der amerikanischen Flagge. Laut Sara sei dies ein Design, denn auch sie besitze einen "Hijab" mit der afghanischen Flagge. Natürlich kann man das auch anders interpretieren, zum Beispiel, dass die Frauen in Amerika entscheiden wollen, ob sie ein Kopftuch tragen wollen oder nicht. Es gab auch ein Foto dieser jungen Frau, die den "Hijab" mit der Frankreichflagge trug und das Interessante ist, dass in Frankreich das Tragen eines Kopftuches verboten ist. Einige Eindrücke haben wir nun geteilt und die anschließende Reflexion und der Austausch der Schülerinnen, Frau Kleinen und mir, ist für mich nachhaltig wieder zu erkennen durch diesen Artikel und den folgenden Eindrücken und Beschreibungen meiner Schülerinnen. Vielen Dank für Euer Interesse und Engagement, Ihr Lieben! (Frau Yündem mit Unterstützung von Sara und Jwana)

Eindruck von Sophia zu der Ausstellung mit dem "Hijab": Gestern waren wir in dem Stadtmuseum. Auch haben wir viele Sachen gelernt. Als wir erst mal dahinten gekommen sind, haben wir ein Bild gesehen. Da war eine Frau. Sie war ohne Schminke und auch mit Kopftuch, dann mit Schminke und auch mit Kopftuch. Wir alle haben ein bisschen gemerkt, wie man mit und ohne Kopftuch aussehen kann. Dann hat Sara uns erzählt, dass man nicht in jedem muslimischen Land ein Kopftuch tragen muss. Das heißt, du kannst selber entscheiden, zum Beispiel trägt Sara ein Kopftuch und Jwana nicht. Im Iran müssen alle ein Kopftuch tragen, egal ob du Muslime bist oder Christ. In der Türkei nicht. Jedes Land hat seine Kultur und für jedes Land, Kultur ist wichtig. Und wenn man nach Frankreich fliegt, dann darf man nicht ein Kopftuch tragen. Und das macht viel Stress, glaube ich. Für uns Christen, macht das nix, aber für Muslime ist es sehr wichtig und nicht jeder kann das verstehen. Nicht nur Muslime tragen ein Kopftuch. In der Ukraine, wenn man zur Kirche gehen muss, dann muss man auch ein Kopftuch tragen oder eine Mütze, aber das machen nur Mädchen und Frauen. Das ist auch wichtig. Jetzt kann man verstehen, dass alle Kulturen wichtig sind und man muss Respekt vor jeder Kultur, jeder Religion und jedem Menschen haben. (Sophia Meier, Internationale Klasse und 7.6)

Eindruck von Sonja: Wir haben zusammen mit den Mädels von der Internationalen Klasse, Frau Yündem und Frau Kleinen die Kopftuchausstellung in dem Stadtmuseum besucht. Obwohl die Ausstellung klein war, war es auch sehr informativ. Wir haben natürlich mehr gelernt von Sara, z. B. was bedeutet es, wenn man ein Kopftuch trägt, was ist traditionell für jüngere oder ältere Frauen, oder wie die Frauen das Kopftuch in Syrien oder in Afghanistan tragen. Insgesamt, ich habe viel Neues gelernt und kann jetzt das Thema "Kopftuch" auch besser verstehen. (Sonja, Internationale Klasse und EF, Gastschülerin in diesem Schuljahr)

Eindruck von Melisa: Ich hatte sehr viel Spaß im Stadtmuseum. Es war sehr schön. Ich fand interessant, als ich einen Mann mit Kopftuch gesehen habe. Ich konnte nicht mehr sehen, ob er ein Mann oder eine Frau war. (Melisa, Internationale Klasse und 7.1)

Im Anschluss des Besuches, mussten wir uns von Sonja und Natalie verabschieden. Dieser Abschied fiel uns sehr schwer, aber wir sind glücklich und dankbar, dass Ihr dieses Schuljahr mit uns Deutsch gelernt habt und an unseren gemeinsamen Projekten immer dabei wart. Alles Gute für die Zukunft und auf Wiedersehen!

Kickerturnier

Am Freitag, den 21. April 2017 um 16.30 Uhr war es endlich soweit. Beim Bauspieltreff hat wieder ein Kickerturnier stattgefunden. Zakarya, Jwana und alle Kinder vom Tönskamp und ich waren dort. Kany war auch da, aber nur am Ende, denn er hatte Besuch. Ich habe gespielt und ich habe das erste Spiel gewonnen. Dann habe ich das erste Spiel gewonnen. Dann habe ich zum zweiten Mal gespielt und habe gewonnen. Danach habe ich die Medaille bekommen, weil ich den 1. Platz in diesem Kickerturnier gemacht habe. Das war sehr schön.
"Hamudi hat uns mit strahlenenden Augen von seinem Kickerturnier, der in den Osterferien stattfand, berichtet, sodass wir, die Internationale Klasse beschlossen haben, Hamudi auf diesem Weg noch einmal herzlich zu gratulieren. Außerdem bringt er mir in den Pausen das Kicker spielen bei. Danke Hamudi!" (Frau Yündem)
(Verfasser :Hamudi, Internationale Klasse und 5.1 mit Frau Yündem)

Europa Tour

Am 30. März bin ich mit 52 anderen Austauschschülern hier in Nordrhein-Westfalen nach Prag gefahren. Für die nächsten drei Wochen werden wir eine Europatour machen und dreizehn Städte besuchen: Prag, Budapest, Wien, Padua, Venedig, Rom, Florenz, Pisa, Nizza, Monaco, Avignon, Genf und Paris.
In jeder Stadt haben wir eine City tour gemacht und ein bisschen über Geschichte gelernt. Zum Beispiel in Venedig haben wir gelernt, wie die Flüsse die Straßen sind, oder in Rom haben wir viel über die Antike gelernt. In Paris haben wir den Louvre und den Eiffel-Turm besucht. Natürlich haben wir auch Spaß in unserer Freizeit gehabt, das lokale Essen gegessen und am Abend kleine Partys gemacht.
Wir sind immer mit einem Bus gefahren und wenn man in einem Bus sitzt für acht Stunden, ist es auch gut, wenn man viele Freunde dabei hat.
Über die drei Wochen ist viel passiert und wir können das alles noch nicht begreifen. Wir haben viel gesehen und sind eine Familie geworden.
Diese Wochen waren die besten Wochen meines Lebens
-Sonja Mäkeläinen, Gastschülerin, EF und IK
"Es war super. " (Natalie Anderson, Gastschülerin EF und IK)

Wir besuchen „Das Schaf“ im Stadttheater

Wir, das sind Hamudi und Zakrya, besuchen mit unseren Klassen 5.1 und 5.5 am Dienstag, den 4. April 2017 das Stadttheater. Wir haben nämlich ein Theaterstück namens "das Schaf" gesehen. Das hat ca. 70 Minuten gedauert und war sehr schön.

Das Schaf sucht einen Namen für sich. Der Prinz hat gesagt, dass es sein Freund ist. Dabei sucht die Polizei den Prinzen, weil er verschwunden ist. Dieser Prinz aber versteckt seine Krone, damit die Polizei ihn nicht findet. Er hat Angst, nicht die richtigen Dinge zu machen und dann werden die Menschen arm und unglücklich. Das Schaf verspricht, ihn nicht zu verraten und deswegen sind sie Freunde. Das Problem aber ist, dass das Schaf nun einen Namen braucht, weil er nun einen Freund hat und er sucht einen Namen. Dabei sieht er viele Menschen und erlebt viele Dinge. Es gibt eine Party mit Masken, Apfelschorle und Musik, aber am Ende will das Schaf doch keinen Namen haben.

"Das war gut." (Hamudi, Internationale Klasse und 5.1)

"Sehr gut und sehr schön." (Zakrya, Internationale Klasse und 5.5)

Verfasser: Hamudi, Zakarya mit Hilfe von Frau Yündem

Ein Schwimmtag

Am 1. 4. 2017 waren wir schwimmen in Münster.
Es waren mit dabei: Frau Yündem, die Mutter von Sophia, Zakrya ,Hamudi ,Mohammad, Diar, Kany, Aysche, Sophia und ich.
Sophia`s Mutter hat Kuchen mit gebracht, der sehr lecker war. Die Kinder haben im Wasser gespielt, sind gesprungen und haben getaucht.Alle hatten Spaß.

Verfasserin: Jwana aus der Internationalen Klasse und 6.3

Ein schöner Besuch

Am Freitag, den 24. März 2017 haben wir Gäste in unserer Internationalen Klasse gehabt. Frau Schütte und ihre Zwillinge namens Jasper und Jonathan haben uns in der 3. Und 4. Stunde besucht. Wir haben süße Gebäcke und Getränke mitgebracht. Ein weiterer Gast war Frau Osso, die Mutter von unseren Mitschülern Zakarya und Jwana, die uns mit syrischem Kuchen überrascht hat. Wir saßen alle gemütlich zusammen mit Fotos, Gesprächen und Essen.

Die Babys waren sehr süß und jeder hat viel Spaß gehabt und sehr viel gelächelt. Alle wollten die jungen Herren tragen.

Verfasserin: Sonja Mäkeläinen EF Gastschülerin der FSM

"Meine Mutter fand es sehr schön und sie hat Spaß gehabt." (Zitat: Jwana)

Ich bedanke mich im Namen der Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klasse für Deinen Besuch liebe Frau Schütte. Wir haben uns sehr gefreut Dich wiederzusehen! Frau Yündem

Workshop am Studientag

Persönliche Einblicke eines Schülers der Internationalen Klasse der FSM
Der Workshop aus der Sicht von Hassan:
Meine Klassenlehrerin hat mich gefragt, ob ich einen Workshop machen möchte, in dem ich Schülerinnen und Schülern aus der 12. Klasse etwas über meinen Weg nach Deutschland erzähle. Wir haben einen Termin gemacht aber ich habe ihr gesagt, dass es schwer für mich ist. Als sie mir dann gesagt hat, dass ich nicht alles erzählen muss, sondern nur das was ich möchte, habe ich mich entschieden, meine Geschichte zu erzählen.
Ich möchte, dass die Jugendliche erfahren, dass das Leben manchmal nicht einfach ist und dass sie verstehen, wie es mir und den vielen anderen Menschen ergangen ist. Obwohl meine Geschichte traurig ist, haben wir viel gelacht, zum Beispiel als ich ihnen von meiner Begegnung mit einem Löwen in Afrika erzählt habe. Das fand ich sehr schön.
Verfasser: Hassan
Der Workshop aus der Sicht von Frau Yündem:
"Ich bin nicht der Wirtschaftsflüchtling. Ich bin zuerst der Mensch Hassan."
An diese Worte erinnerte ich mich, als ich erfuhr, dass man beim Studientag für die Q1 über die Flüchtlingspolitik in Deutschland mit Professor Sternberg sprechen würde. So lag es nahe für mich über die neue Internationale Klasse und somit über die Integrationsarbeit an der Friedensschule zu erzählen. Seit dem Schuljahr 2016/17 habe ich hier meine Arbeit angefangen. Als neue Lehrerin mit einer neuen Aufgabe habe ich mich gefragt: Wie gestalte ich diesen Workshop? Meine Absicht war es einen Perspektivenwechsel und gleichzeitig ein tieferes Verständnis für geflüchtete Menschen zu bewirken. Eine Aufgabe, die mit aktuellen Schlagworten wie Obergrenze, AfD und Flüchtlingspolitik aus den Medien in meinen Augen notwendig und dringlicher denn je erscheint. Ängste können nur geschürt werden, wenn man sich nicht kennt. Vorurteile entstehen durch Bilder, die vermittelt werden, aber eine persönliche Begegnung kann sehr prägen. So entschloss ich mich zu wagen, was ich nicht für möglich gehalten hatte. Ein Schüler, nämlich Hassan erklärte sich sofort bereit, ein wenig über seine Fluchterfahrung zu sprechen. Ich bat ich ihn, nur das zu erzählen, was er erzählen wollte, aus Rücksicht zu seiner Privatsphäre. Hassan hat seinen Mitschülern die Chance gegeben sich in seine Lage zu versetzen, denn er schilderte eindrucksvoll von seinem Leben in Afrika, beispielsweise wie er Löwen begegnete und wie er sich dabei verhielt, die Not aus Ghana zu flüchten und der beschwerliche und langwierige Weg über Wüste, Zwischenstopp in Libyen, Bootsfahrt über das Mittelmeer und die abenteuerliche Zugfahrt Richtung Deutschland. Er hat offen, ehrlich und alles erzählt. Er hat auch gesagt, dass er gerne in der Schule mit seinen Mitschülern Kontakt haben möchte und sich freuen würde, wenn man ihn anspricht. Ich unterstützte Hassan und erklärte, wie sehr einige Schüler auch Unterstützung beim Lernen bräuchten und wir offen für Kontakte diesbezüglich seien. Am Ende fragte ich Hassan, warum er alles erzählt habe: "Mir war es wichtig, dass meine Mitschüler sehen, dass woanders das Leben anders ist und Flucht sehr schwer ist." Aus meiner Perspektive wollte ich einen kleinen Einblick des eindrucksvollen Workshops vermitteln. Ich bedanke mich ganz herzlich bei den zahlreich erschienen Workshop Teilnehmern, denn ich konnte mit Hassans Unterstützung eine interkulturelle Begegnung ermöglichen und somit eine Brücke bauen.. Das hat mich sehr gefreut, denn durch diese offene Begegnung hat sich eine Tür geöffnet und ihr seid miteinander in Kontakt getreten. Ich hoffe sehr, dass ich Euch dafür sensibilisieren konnte, dass die interkulturelle Begegnung mit anderen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen eine Chance sein kann, Neues kennenzulernen und mögliche Vorurteile abzubauen und sich gegenseitig zu respektieren. Ich hoffe, dass es eine erste Begegnung von vielen solcher Begegnungen sein wird. Auch ich sage es noch einmal: Lasst uns miteinander reden, uns kennenlernen und die Integration an der Friedensschule gemeinsam erfolgreich meistern, nach dem Motto: " Gemeinsamer Weg, vielfältige Chancen und ein glückliches Leben in der Friedensschule in Münster."
Verfasser: Frau Yündem
Der Workshop aus der Sicht einiger SchülerInnen:
Wir waren sehr überrascht, wie viel und mit wie vielen Details Hassan uns von seiner Flucht nach Deutschland erzählte. Wir hatten zwar alle diese Bilder aus dem Fernsehen im Kopf aber es war noch einmal etwas ganz anderes und etwas viel emotionaleres, wenn jemand direkt von seiner Flucht erzählt, der sie selbst durchgemacht hat. Hassan ist gerade mal so alt wie wir und hat schon so viel durchgemacht, so viel gesehen und so viele Erfahrungen gemacht, die für uns unvorstellbar sind. Hassans Geschichte hat uns sehr berührt und uns noch einmal mehr vor Augen geführt, wie wichtig es ist, den Menschen, die zu uns kommen, zu helfen.
Verfasserin: Lena Engel 12. Klasse
Am 8.2.2017 hatte unser Jahrgang einen Projekttag bezüglich der Flüchtlingsthematik, die Deutschland seit längerem betrifft. Hierzu wurden wir nach einem Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Sternberg in verschiedene Gruppen eingeteilt. Ich suchte mir die Gruppe aus, in der einer unserer Mitschüler, Hassan, von seiner Flucht nach Deutschland berichtete. Als wir in den Raum kamen, stellte sich zunächst die Leiterin der Internationalen Klasse unserer Schule, Frau Yündem, vor. Anschließend auch Hassan, der uns von seiner Flucht aus Afrika nach Deutschland erzählte. Ich hatte vorher schon bereits von Flüchtlingen aus Afrika gehört, die aber immer in die Gruppe der "Wirtschaftsflüchtlinge" eingeordnet wurden. Genau aus dem Grund fand ich es wichtig diese Gruppe zu besuchen. Dieses Gespräch gab mir wieder einen ganz neuen Blick auf die Flüchtlingsthematik, der sich vorerst aus den Medien zusammensetzte. Wir allen hörten aufmerksam zu und es war etwas Besonderes, wie viel Hassan uns erzählte. Alle aus der Gruppe waren von vielen Dingen, die Hassan erzählte, sehr berührt, was die Gruppe näher zusammen brachte. Zwischendurch stellten wir Fragen, und ich war wirklich beeindruckt, wie gut sich Hassan schon ausdrücken konnte, was zeigte, wie gut er sich bereits in die Schule integriert hatte. Am Ende des Gespräches waren alle Zuhörer bewegt, da Hassan kein leichtes Schicksal hatte bevor er nach Deutschland kam. Außerdem brachte Hassan uns wiederrum Sachen, wie z.B. den Umgang mit Löwen bei, die er in seiner Kindheit gelernt hatte, wovon wir noch nicht wirklich viel wussten. Wer von uns Schülern stand schon einmal vor einem Löwen?
Das Gespräch insgesamt gab mir einen viel persönlicheren Eindruck gegenüber der Flüchtlingsthematik. Nun kann ich es noch viel besser nachvollziehen, warum so viele Menschen sich in Deutschland eine Chance erhoffen, ein besseres Leben zu leben, egal woher man kommt, welcher Religion man angehört oder welche Hautfarbe man hat. Wir alle freundeten uns auch schon ein bisschen mit Hassan an und werden ihn bestimmt noch in ein paar Sachen unterstützen können. Auch zwei weitere Schüler der Internationalen Klasse besuchten das Gespräch und man konnte schnell erkennen, dass sie sich sehr gut mit Hassan verstanden. Zum Abschluss verabschiedete sich Frau Yündem von uns und fügte den wichtigen Punkt hinzu, dass man vielen Schülern aus der Internationalen Klasse beim Lernen unterstützen könne, damit sie sich noch besser integrieren können.
Es war eine sehr besondere Ehre an dem Gespräch teilnehmen zu dürfen, da es nicht selbstverständlich ist, dass jemand wie Hassan uns seine Geschichte der Flucht nach Deutschland erzählt. Außerdem ist es eine sehr gute Anregung gewesen, sich die Flüchtlingsthematik auch aus einem viel persönlicherem Blickwinkel anzuschauen.
Verfasser: Tim Steinbeck 12. Klasse

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Die Leiterin der Internationalen Klasse

Diplom-Psychologin beim Caritasverband Münster