Der 10. Jahrgang feiert: Ein Hoch auf uns…

Und wenn der Erfolg ausbleibt: aufstehen, schütteln und weiter

Alle anderen Jahrgänge der Friedensschule werden an diesem Morgen erfreut darüber gewesen sein, dass gerade auf diesen sonnigen Morgen der Abschlusstag des 10. Jahrgangs fällt. Damit wird ihnen ein sonniger Tag geschenkt, den sie nach Herzenslust gestalten können. Für den erwähnten 10. Jahrgang mit seinen 183 Schülerinnen und Schülern, eingeteilt in 7 Kerngruppen, ist mit diesem erworbenen Abschluss eine Station auf dem Lebensweg erreicht. Nun biete sich, wie Marc Zahlmann als Elternvertreter betonte, eine Vielzahl von Möglichkeiten, die der Einzelne je nach individuellem Wunsch nutzen möge. Und wenn der Erfolg einmal ausbleibe, dann zeige sich, ob das Ziel tatsächlich dem Herzenswunsch entspreche.

Alles hat seine Zeit
Die heilige Messe zu Beginn des Festaktes wurde von Pfarrer Thomas Laufmöller, Pastoralreferent Tobias Deutsch und Pastor Martin Ebmeyer gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus dem Jahrgang geplant und gestaltet. Die Lieder, aber auch die Predigt, zeigten den lebensfrohen Geist des Jahrgangs. Der Tenor der Lesung Alles hat seine Zeit aus dem Buch Kohelet unterstrich den Gedanken des Elternvertreters, "Man mühe sich ab wie man will," er (Gott) hat alles gemacht zu seiner Zeit, wer dies nicht beachtet "hat [...] keinen Gewinn davon."

...auf dieses Leben!
Schulleiter Ulrich Bertram und Stufenleiter Dirk Oldenbürger betonten ausdrücklich den freundlichen und harmonischen Charakter des Jahrgangs. Kaum pädagogische Bemerkungen, Elternmitteilungen oder Disziplinarkonferenzen habe es gegeben. Der Stufenleiter wähnte den 10. Jahrgang gar auf dem Pfad der Tugend. Hier sollte vielleicht der heutige Abend abgewartet werden. Denn um 20 Uhr startet die Entlassfeier in der FSM, die so heißt, obwohl nur ein Drittel des Jahrgangs die Schule tatsächlich verlässt. Dann wird also gefeiert, die Lehrerinnen für Hauswirtschaft haben die Räumlichkeiten so gestaltet, dass es ein rauschendes Fest werden kann.