Politisches Seminar in Berlin - Projektwoche 2018

"Der Liberalismus ist die einzige politische Philosophie, die den individuellen Bedürfnissen des Menschen entspricht. Der Liberalismus will die freie Entfaltung des Menschen: Liberalismus ist daher auch Humanismus". (Immanuel Kann)

Unter diesem Motto stand der Diskurs der diesjährigen politisch-historischen Studienreise der Friedensschule Münster nach Berlin. Im Rahmen dieser Reise hatten die Schüler die Gelegenheit, besondere Eindrücke in Entscheidungsprozesse der deutschen Politik zu bekommen. Dieses gewährleistete unter anderem die Teilnahme an einem Planspiel zum Gesetzgebungsverfahren im deutschen Bundestag. Zuvor hatten sich die Schüler bereits zu einer Diskussionsrunde mit der Abgeordneten der Fraktion der Grünen, Maria Klein-Schmeink, getroffen. Eine Führung im Bundestag sowie der Besuch der Reichstagskuppel vervollständigte das Programm des ersten Tages.

Die historische Komponente des Seminars stellte ein Projekttag in der Stasiunterlagenbehörde dar. Nach einer Einführung in die Thematik durch den Referenten, Herrn Dr. Löhn, konnten die Schüler anhand von Originalfällen aus der Vergangenheit von DDR-Schülern versuchen, den Alltag in einem kommunistischen System in Teilen nachzuvollziehen. Ein Besuch im Deutschen Historischen Museum mit themenbezogener Führung rundete dieses Inhaltsfeld sinnvoll ab.

Aber auch die Stadt Berlin an sich sollte nicht zu kurz kommen und wurde im Rahmen einer Videobustour mit Stadtrundfahrt erkundet.

Nach einem Fachvortrag der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema "internationale Beziehungen" wurde die Thematik beim Besuch einer politischen Talkshow (Maybrit Illner, ZDF) vertieft. Das Thema des Abends "Methode Trump - Eine Gefahr für die Demokratie in Europa" hallte in den Schülerdiskussionen an diesem Abend noch lange nach.

Alles in allem war das Berlin-Seminar ein abwechslungsreiches, lehrreiches und informatives Programm.

Für das Begleiterteam:

Jürgen Bullermann & Alexandra Klus