Adventswanderung 2018

Die 36. Adventswanderung der FSM trifft auf eine hohe Spendenbereitschaft. Wir wandern für Kinder in Not!

In diesem Jahr lautet das Motto der 36. FSM-Adventswanderung, die am 30. November 2018 stattfand: "Wir wandern für notleidende Kinder in Tansania, Brasilien und Sri Lanka". Die Schülerinnen und Schüler der FSM haben Spenden für verschiedene Hilfsprojekte gesammelt, mit denen die Müllstraße in Arcoverde (Brasilien), [...mehr] der Schulbesuch hilfsbedürftiger Kinder in Iringa sowie ein Rehabilitationszentrum für Opfer sexuellen Missbrauchs in Uswetakeiyawa (Sri Lanka) unterstützt wird. Zu Schulbeginn fanden sich alle Schülerinnen und Schüler zu einer Kurzandacht in der Aula ein. Mit der Präsentation des neuen Films über die brasilianische Müllstraße erhielten wir einen Einblick in das Leben vor Ort und erfuhren, was unsere Spenden dort bewirken. "Wir achten darauf, dass die Gelder vor Ort nachhaltig eingesetzt werden, besuchen Projekte und pflegen den intensiven Kontakt.", betont der stellvertretende Schulleiter, Christoph Feder.

Nach weiteren Impulsen zum Thema "Vernetzung von Beziehungen in der Adventszeit" von Schulpfarrer Thomas Laufmöller und dem Vortrag eines ehemaligen Friedensschülers, der nach dem Abitur ein Jahr in Tansania verbracht hat, brachen alle Friedensschüler zur Wanderung auf.

Die Route führte uns um den unteren Aasee, bis wir in der Stephanus-Kirche einkehrten. Gemeinsam feierten wir dort unseren Adventsgottesdienst. Der Oberstufenchor, geleitet von Frau Göbel, begleitete die Feier musikalisch. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Herrn Laufmöller, Herrn Ebmeier und Herrn Deusch.

Anschließend konnte sich jeder Schüler auf der Wiese vor der Kirche die wohltuende Stärkung durch Suppe und Brötchen. Besonders war in diesem Jahr die Anregung der SV, eigene Tassen oder Behälter für die Suppe mitzubringen, um Plastikmüll zu sparen. Somit konnten wir gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun.

Insgesamt hat die Aktion Spendengelder in Höhe von 16.000€ gebracht, womit die Situation der bedürftigen Menschen in unseren Projekten hoffentlich verbessert wird.

Und was meinen die Jüngsten zur FSM-Tradition?

Von ihnen wurde die Veranstaltung sehr positiv aufgenommen. Viele fanden den langen Weg um den Aasee gut, um miteinander zu sprechen und waren froh, gemeinsam etwas zu unternehmen. In der Kirche konnten einige auf ihren Plätzen hinter dem Chor sehr wenig sehen. Dafür war die Suppe danach einfach "Mega!". Viele 5-Klässler wünschten sich die Suppe sogar als reguläres Schulessen. Nach der Veranstaltung kehrten sie glücklich in ihre Klassen zurück und tauschten ihre Eindrücke aus.

Von Luisa und Emilie, Q-1 [DET/KNT]

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