Hausordnung der Friedensschule

(Beschluss der Schulkonferenz vom 23.2.1995; genehmigt und in Kraft gesetzt durch den Schulträger am  8. März 1995, aktualisiert am 30. 11. 2011)

Die Friedensschule möchte mehr als nur ein solides Wissen vermitteln. Ihr Ziel ist es auch ein Sozialverhalten zu erreichen, das durch Offenheit, gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme gekennzeichnet ist.

Diese Ziele sind nur erreichbar, wenn

   - jeder seine Persönlichkeit frei entfalten kann und dabei von den anderen   respektiert wird,

   - die Freiheit des einzelnen ihre Grenze in der Freiheit des anderen findet,

   - niemand Angst haben muss zu lernen und zu lehren,

   - jeder weiß, dass Mitschüler/innen und Lehrer/innen helfen, wenn man Hilfe braucht,

   - alle so rücksichtsvoll miteinander umgehen, dass Unfälle vermieden werden.

Diese Hausordnung soll das Miteinander an unserer Schule beschreiben. Sie soll und kann keine staatlichen Gesetze, Verordnungen oder Erlasse ersetzen. Sie gilt für Schüler/innen, Lehrer/innen und andere an der Schule tätige Personen sowie für Besucher/innen. Grundlage dieser Hausordnung ist der zwischen dem Schulträger und den Erziehungsberechtigten ggf. den Schülern geschlossene Schulvertrag.

Im einzelnen gelten folgende Regeln:

1. Am Morgen beginnt die Aufsichtspflicht der Schule um 7.55 Uhr. Das Sie endet jeweils 10 Minuten nach Unterrichtsschluss.

2. Die Fahrräder sind in den zugewiesenen Fahrradständern verschlossen abzustellen. Für alle, die sich mit dem Fahrrad, dem Motorrad/Roller oder dem Auto auf dem Schulgelände bewegen gilt der Grundsatz: Ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

Für Motorräder, Mopeds und Autos ist die Zufahrt nur von der Echelmeyerstraße her gestattet. Die Zufahrt darf nur im Schritttempo (6 km/h) befahren werden. Die Fahrzeuge dürfen nur in den für sie vorgesehenen Bereichen abgestellt werden.

3. Schüler/innen der Sekundarstufe I dürfen während des Schultages das Schulgelände nur verlassen, wenn dazu eine Erlaubnis erteilt worden ist. Im Falle der Erkrankung muss die Schule das Einverständnis zumindest eines Erziehungsberechtigten einholen, damit das Kind allein nach Hause kommen darf.

4. Den Schüler/innen der Sekundarstufe I stehen als Außengelände der Spielhof und das Sportgelände zur Verfügung. Besondere Spiele können nach entsprechender Vereinbarung mit dem Aufsichtspersonal auch auf dem Rollschuhplatz und den Rasenflächen ausgetragen werden. Skateboardfahren kann jedoch wegen der damit verbundenen hohen Unfallgefahr auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt werden.

5. Bei Gefahr oder Unfall sind sofort die Aufsicht führende bzw. die zunächst erreichbare Lehrperson und das Sekretariat oder die Verwaltung zu verständigen.

6. Alle Sachschäden sind sofort an der Pforte oder in der Verwaltung  zu melden.

7. Damit die Aufsichtspflicht gewährleistet werden kann, dürfen die Schüler/innen die Treppenhäuser und Flure jeweils nur nach dem ersten Zeichen zum Unterrichtsbeginn betreten. Schüler/innen dürfen sich morgens vor Beginn des Unterrichts in den Fluren aufhalten, allerdings nur, wenn es ruhig und friedlich zugeht. Schüler/innen der Jahrgänge 10 - 13 haben jederzeit freien Zugang zum Zwischengeschoss. In allen großen Pausen müssen die Klassenräume, Flure und Treppenhäuser verlassen werden. Während der großen Pausen bleiben die Klassenräume verschlossen.

8. Zur Vermeidung von Unfällen darf niemand im Gebäude rennen.

9. Ist fünf Minuten nach Stundenbeginn die Lehrperson nicht erschienen, müssen die Klassensprecher / innen das Sekretariat benachrichtigen.

10. Am Ende des Unterrichts werden die Stühle auf die Tische gestellt und die Fenster geschlossen und das Licht gelöscht.

11. Jeder sorgt in ihrer/ seiner Umgebung für Sauberkeit und hält die Regeln der Müllvermeidung ein. Abfälle sind in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen, wobei das Abfalltrennungsprinzip zu beachten ist. Nach dem Plan des Hausmeisters nehmen die Kerngruppen den Ordnungsdienst für die Allgemeinheit wahr.

12. Alle Getränke und Speisen, die geeignet sind größere Verunreinigungen zu verursachen  (unter anderem. Milchspeisen – und Getränke, Schokolade, Schokokekse, Eierbrötchen etc.) dürfen im Aula- und Schneckenbereich  nicht verzehrt werden.

Das Kauen von Kaugummi ist nur außerhalb der Schulgebäude gestattet. Bei Test/Klausuren und besonderen schulischen Veranstaltungen können die Lehrkräfte im eigenen Ermessen Ausnahmen machen.

13. Taschen und Arbeitsmaterialien dürfen nicht in den Fluren oder in der Aula abgestellt werden. Die Schließfächer müssen sachgerecht genutzt werden. Es ist darauf zu achten, dass darin keine Lebensmittel verderben und keine feuchten Sportsachen aufbewahrt werden.

14. Die Schließfächer sind in einer Schließanlage verbunden. Damit im Notfall der Zugriff Dritter auf ein Schließfach gewährleistet ist, dürfen sie nicht mit privaten Schlössern verschlossen werden. Die von der Schule ausgegebenen Schlösser und Schlüssel bleiben Eigentum der Schule und müssen bei Beendigung der Schulzeit an sie zurückgegeben werden. Die Schule besitzt zu jedem Schließfach einen Zweitschlüssel. Sie ist jedoch nicht berechtigt, ein Schließfach ohne Anwesenheit des Schließfachbesitzers oder dessen Erziehungsberechtigten zu öffnen.

15. Jacken und Mäntel, die nicht im Schließfach eingeschlossen werden können, werden während des Unterrichts im 5. - 7. Jahrgang in der Zentralgarderobe, in den übrigen Jahrgängen in den Klassengarderoben aufgehängt. Im Schadensfall gelten die Bestimmungen der von der Schule abgeschlossenen Garderobenversicherung.

16. Fundsachen werden an der Pforte abgegeben.

17. Die Flurtoiletten sind nur zur Benutzung während des Unterrichts freigegeben. Alle Toiletten sind sauber zu halten.

18. Räume, in denen gearbeitet oder gespielt wurde, sind so zu verlassen, dass nachfolgende Nutzer nicht erst saubermachen oder aufräumen müssen.

19. Das Rauchen ist den Schülern/innen der Sekundarstufe I und II in der Schule und auf dem gesamten Schulgelände untersagt.

20. Das Mitbringen und der Konsum von Alkohol oder anderen Drogen, das Mitbringen von Waffen oder waffenähnlichen Gegenständen aller Art, das Mitbringen von jugendgefährdenden Medien, das Mitbringen von Feuerwerkskörpern und anderen feuergefährlichen Gegenständen ist verboten.

21. Die Benutzung von Handys und anderen elektronischen Geräten während der Schulzeit und bei Schulveranstaltungen wurde im November 2011  für eine Erprobungszeit von zwei Jahren neu geregelt. Hierzu wird auf die separate Handynutzungsordnung verwiesen.

Die Schule weist darauf hin, dass sie für alle mitgebrachten elektronischen Geräte generell NICHT haftet: Diese Geräte  sind nicht versichert.

Für bestimmte Bereiche der Schule gelten besondere Ordnungen (Mediothek, Sportbereich, Oase, Ganztagseinrichtungen, Fachräume). Diese Ordnungen sind nicht Bestandteil der Hausordnung. Sie sind jedoch ebenso verbindlich.

Münster, 30. November 2011

Grundordnung

Die Gesamtfassung der Grundordnung gibt es als PDF-Datei hier ...