Deutsch

Allgemeine Informationen zum Fach

Der Deutschunterricht fördert die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler, d.h. ihre Verstehens-, Ausdrucks-, und Kommunikationsfähigkeit.

In der Eingangsklasse werden zunächst die in der Primarstufe erworbenen Erkenntnisse und Fähigkeiten wiederholt und vertieft.

Besondere Beachtung findet an der Friedensschule die Rechtschreibförderung. Durch standardisierte Testverfahren wird die Rechtschreibleistung der Schülerinnen und Schüler überprüft. Es besteht die Möglichkeit, nach einem Beratungsgespräch mit den Eltern, in den Klassen 5 und 6, an einer Förderstunde teilzunehmen, die in der Regel vom Deutschlehrer der Kerngruppe erteilt wird. Schülerinnen und Schüler mit besonderen Rechtschreibproblemen wird darüber hinaus die Möglichkeit angeboten, diese durch eine Zusatzförderung (Donnerstag, 14 - 15.15 Uhr) zu kompensieren.

Nach der Orientierungsstufe (Jahrgangsstufe 5 und 6), in der Deutschunterricht im Klassenverband erteilt wird, haben Schülerinnen und Schüler von der 7. Jahrgangsstufe an die Möglichkeit, in leistungsdifferenzierten Gruppen (E-Kursen = Erweiterungskursen und G-Kursen = Grundkursen) zu lernen. Seit dem Schuljahr 2008/09 besteht auch die Möglichkeit, (von der 8. Jahrgangsstufe an) in dem sogenannten "V-Kurs" (= verkürzter Weg zum Abitur) zu lernen, der für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler eingerichtet wurde und unter gymnasialen Bedingungen ("G8") in 12, (statt bisher 13) Jahren zum Abitur führt.

Am Ende der Sekundarstufe 1 sollen die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, Sprache mündlich und schriftlich differenziert zu gebrauchen, sach-, situations- und adressatengerecht zu sprechen, zu schreiben und die Wirkung der Sprache einschätzen zu können. Neben der aufbauenden Schulung von Argumentations- und Analysefähigkeiten werden im Unterricht kreative Schreibformen vermittelt, deren Ergebnisse z.B. in Lesungen, Balladenabenden, Theatervorführungen präsentiert werden.

Ein wichtiges Anliegen des Deutschunterrichtes an der FSM besteht auch darin, Schülerinnen und Schülern einen Zugang zum Bereich der Sach- und Gebrauchstexte, der unterschiedlichen Medien und der Literatur und dem Theater zu eröffnen.

Dies geschieht durch gezielte Zusammenarbeit mit der Mediothek der Schule (zu der u.a. eine Jugendbibliothek gehört), durch Teilnahme an Zeitungsprojekten und Kooperation mit den Städtischen Bühnen Münster (Besuch von Theaterstücken, Schauspieler in der Schule, Theater-Jugendring).

In jedem Schuljahr wird in der Regel ein Unterrichtsvorhaben in jeder Jahrgangsstufe projektartig angelegt (z.T. fächerverbindend wie das Projekt "HINSEHEN - NACHDENKEN - HANDELN" in Jahrgangsstufe 9), um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten zu geben.

Den angestrebten Schulabschlüssen entsprechend werden alle Schülerinnen und Schüler gefördert und gefordert. Der Deutschunterricht vermittelt in systematischer Weise die obligatorischen Kompetenzen, wie sie in den Kernlehrplänen (zu den Bereichen Sprechen und Zuhören, Schreiben, Lesen / Umgang mit Texten und Medien, Reflexion über Sprache) vorgegeben sind.

Das Schulcurriculum (G8) vom November 2007 für das Fach Deutsch wurde von der Bezirksregierung geprüft und genehmigt.

Deutsch in der Sekundarstufe II

In der Sek II übernimmt das Fach Deutsch die Aufgabe der Weiterentwicklung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit mit dem Ziel, die SchülerInnen zunächst auf das Abitur, aber auch auf ein Studium und / oder die Arbeitswelt vorzubereiten.

Angestrebt wird dabei die Fähigkeit, sich strukturiert, zielgerichtet und korrekt schriftlich wie mündlich zu artikulieren und mit der Umwelt kritisch und verantwortungsvoll auseinanderzusetzen.

Aber auch die persönliche Entfaltung in sozialer Verantwortlichkeit steht an einer kirchlichen Schule im Fokus des pädagogischen Bestrebens.

Nicht zuletzt wird der Unterricht im Fach Literatur von Lehrkräften des Fachbereichs durchgeführt.

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THEATER MUSS SEIN an der Friedensschule

Anschaulich präsentiert,  spielt und deutet Künstler Ekkehard Voigt den Faust von Goethe als Solostück für die Schülerinnen und Schüler der Q1/2 frei nach dem mephistophelischen Versprechen: Wir sehn die kleine, dann die große Welt (V. 2052). "SUPER, in der nassfeuchten Vorweihnachtszeit war das ein absoluter Gewinn!" resümiert Lea begeistert.