Allgemeines

Latein vermittelt Bildung, nicht nur Information. Man lernt Verstehen - Lernen.

Latein ... so ungefähr das Trostloseste, was man sich vorstellen kann ... eigentlich nichts anderes, als die späte und perfide  Rache der alten Römer an unschuldigen Schülern für die bittere Niederlage des Varus im Teutoburger Wald oder sonst irgendwo im finsteren Germanien.

Unbestritten ... die Bildungsbeflissenheit nicht weniger Schüler stößt bei unregelmäßigen Verben, dem Ablativus absolutus oder dem Participium coniunctum in aller Regel an spürbare Grenzen. Ein erfülltes Schülerdasein ist nicht durchgängig  von freudiger Erwartung auf die nächste Lateinstunde geprägt. Aber der flehende Wunsch so manches Lateinschülers, Jupiter möge doch umgehend alle Lateinlehrer samt ihren Wörterbüchern und Grammatiken in den Tartarus verbannen, wurde in den beiden letzten Jahrtausenden nicht erhört. Und das ist auch gut so, die erfolgreichste Sprache der Weltgeschichte erfreut sich ungeahnter Vitalität. Nie haben in Deutschland so viele Schüler Latein gelernt wie zurzeit: Es sind rund 800000.

Dieser Umstand lässt hoffen, dass der Untergang des Abendlandes und  der verhängnisvolle Verfall unserer Kultur noch nicht unmittelbar bevorstehen. Zumindest stemmen sich Friedensschüler/innen vehement gegen diese Bedrohung, indem sie in großer Zahl vom 6. bis zum 13. Jahrgang in einer Vielzahl an Kursen die wertvollen Traditionen des römischen Erbes pflegen. Jeweils mit Beginn des sechsten, achten und elften Jahrgangs kann an der Friedensschule Latein angewählt werden und die Schüler/innen machen sehr intensiv Gebrauch von dieser Möglichkeit. Ebenso erfreulich ist die Situation, dass regelmäßig hinreichend viele Schüler/innen auch nach der Latinumsvergabe dem Fach treu bleiben und somit immer ein gut gefüllter Kurs bis Ende des 13. Jahrgangs zustande kommt.

Die angeblich so tote Sprache verfügt also über ausgeprägte Vitalkapazitäten und ihre Lebensgeister tummeln sich munter im Sprachengefüge der Friedensschule.

Die vier Lateinlehrer/innen der Friedensschule befinden sich im Übrigen im gelassenen Consens mit dem großen Ovid, welcher der Auffassung war:

 

 

Conscia mens recti famae mendacia ridet

Ein gutes Gewissen lacht über die Lügen des Gerüchts

 

 

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