"Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung!"

...so formulierte es Immanuel Kant bereits Ende des 18. Jahrhunderts.

Im Fach "Pädagogik" oder "Erziehungswissenschaft" geht es um Erziehung – ein ebenso spannendes, wie für jeden Menschen bedeutsames Themenfeld, auf dem jeder (Schülerin und Schüler) in gewisser Weise schon Expertin und Experte ist, denn sie waren und sind alle Adressatin, bzw. Adressat von Erziehung.

Darüber hinaus sind viele sicher auch selbst schon erzieherisch tätig gewesen, z.B. bei jüngeren Geschwistern, bei der Nachhilfe, als Babysitter, im Sportverein oder in der Kirchengemeinde.

In beiden Rollen wird man vielleicht bemerkt haben, dass das Erziehen nicht selbstverständlich und einfach ist. Möglicherweise hat man sich schon gefragt, warum die Eltern so oder so mit einem umgegangen sind? Wahrscheinlich war man auch hin und wieder nicht mit dem erzieherischen Verhalten der Eltern, Kindergärtnerin/ Kindergärtner oder Lehrer/Lehrerin einverstanden gewesen.

Selber in der Erzieherrolle, hat man vielleicht bemerkt, wie schwierig es oft ist, das "richtige" Verhalten zu finden. Welche der möglichen Umgangsweisen mit Kindern soll man in einer bestimmten Situation auswählen? Gibt es Maßstäbe, an denen man seine Entscheidungen orientieren kann? Ein Blick in die Medien zeigt, dass es ein starkes Bedürfnis nach Beratung und Orientierung in pädagogischen Fragen gibt, "und kein Mensch kann ihnen ausweichen. Jeder ist erzogen worden, jeder erzieht oder ist von erzieherischem Handeln betroffen. Das systematische Nachdenken über Pädagogik ist deshalb heute unverzichtbar." ( Stark/Wortmann 2011, S.5)

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