Religion

Unterrichtsfach an der Friedensschule

Der Religionsunterricht wird in der Friedensschule als wichtiges Fach angesehen und bis einschließlich Klasse 13 verpflichtend und nach Konfessionen getrennt erteilt. Der Religionsunterricht wird bis einschließlich Klasse 10 mit zwei Stunden in der Woche unterrichtet, in der Oberstufe mit drei.

Er möchte die Inhalte des christlichen Glaubens weitergeben, die man (nach Karl Rahner) so benennen könnte: die Welt als Schöpfung zu erfahren, an die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus zu glauben und den Menschen mit hoher Wertschätzung zu begegnen, anzuerkennen, dass menschliches Bemühen der Hilfe Gottes bedarf.

Weitergabe des Glaubens könnte also heißen, diese Gedanken weiterzugeben.

Glaube ist aber nicht nur inhaltliche Überzeugung, sondern vor allem auch Vollzug, und zwar in einem doppelten Sinn: als innere Einstellung und als sichtbares Tun: sichtbares Tun wie etwa Gebet, Teilnahme am Gottesdienst, Empfang der Sakramente, soziales Engagement. Christliche Überzeugung ist weder nur innere Einstellung noch nur äußeres Tun, beides muss zusammenkommen.

Aber auch ein drittes: Glaube ist vor allem Geschenk Gottes, auf das wir Christen in freier Entscheidung antworten.

Im Religionsunterricht können wir Bedingungen schaffen, unter denen Glaube angenommen werden kann. Schüler und Schülerinnen sollen in der Begegnung und der Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben ihren eigenen Weg finden können, im Gespräch und der Begegnung mit interessanten Menschen und in seelsorglichen Angeboten, wie z.B. Oasentage, Gruppengottesdienste, Tage religiöser Orientierung (siehe Seelsorge an der FSM).

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