Ein Blick über den Tellerrand: Das Sozialpraktikum

"Man lernt, sich über andere Menschen nicht so schnell ein Urteil zu bilden."

(Schüler)

Engagement für Andere

Alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (außer G8) absolvieren am Beginn der Stufe 11 das Sozialpraktikum. In einer Gesellschaft, in der vor allem zählt, wer jung, fit, gesund und leistungsfähig ist, schaffen wir Begegnung mit Armen, Kranken und an den Rand der Gesellschaft geratenen Menschen.  Die Schüler arbeiten zwei Wochen mit in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Behindertenheimen, Obdachlosenunterkünften, Förderschulen, usw.
Das christliche Menschenbild, das dieser Idee zugrunde liegt, kennzeichnet unsere Schule und unseren Umgang miteinander und mit anderen. So ist das Leitbild der katholischen Schulen von der Überzeugung geprägt, dass wir mit der schulischen Erziehung an einer humanen Gesellschaft bauen müssen.
Daher geht es im sozialen Praktikum nicht primär um eine Berufsorientierung.  Trotzdem sind die Eindrücke, die von pflegenden und sozialen Berufen zurück bleiben, beeindruckend. In diesem Sinne äußern sich auch die Schülerinnen und Schüler, die das Praktikum im September 2012 absolviert haben:

"So sind wir uns nun besser im Klaren, ob wir uns diesen Beruf für das spätere Leben vorstellen können oder nicht."

Vorbereitung

Die Schülerinnen und Schüler werden im 10. Schuljahr ausführlich über das Praktikum informiert und darauf vorbereitet.
In einer Begegnung mit den Schülern, die das Praktikum schon absolviert haben, kann die Suche nach einem geeigneten Ort erleichtert werden. Außerdem gibt es Informationsmaterial in Form von Rückmeldebögen vom Vorjahr und eine Aufstellung möglicher Praktikumsorte in und um Münster. Am Beginn der 11 findet dann im Religionsunterricht eine inhaltliche Vorbereitung statt.

Ansprechpartner und Kontakt

Verantwortliche Lehrerin für die Organisation und Betreuung ist Frau Roß. Sie ist im Lehrerzimmer für Biologie/Chemie zu erreichen, besser noch über die spezielle Mail-Adresse des Sozialpraktikums:
soprafsm@gmx.de
Außerdem kümmert sich der Schulseelsorger Thomas Laufmöller mit um die Praktikanten, begleitet sie und hilft auch bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz.

Tipps und Grüße von Schülern an die, die es noch vor sich haben

"Ihr werdet viel Spaß haben. Bestimmt erlebt Ihr Dinge, die Eure Sichtweisen verändern werden. Seid offen und ehrlich!"
"Sozialpraktikum, das wird bestimmt total langweilig?... Wir haben Erfahrungen gesammelt, die wir nicht vergessen werden und die unsere Einstellungen zum Teil verändert haben."
"Seid darauf eingestellt, dass viele schwierige Situationen auf euch zukommen werden."
"Das Praktikum hat bei uns die Einstellung zur Gesellschaft geändert."
"Ihr (solltet) bei der Auswahl des richtigen Praktikumsplatzes darauf achten, dass ihr euch wirklich für den Bereich interessiert. Denn sonst könnte es für euch eher eine langweilige Zeitvergeudung sein."
"Wenn das Sozialpraktikum gelingen soll, dann vermeidet Vorurteile und seid offen für neue Erfahrungen. Besonders zu empfehlen sind Bereiche, in denen Ihr noch keine Erfahrungen gemacht habt."