Regionalwettbewerb "Jugend forscht" in Münster-Hiltrup am 15.2.13

Die Friedensschule war beim diesjährigen Regionalwettbewerb durch Fabian Hundehege und Max Grünewald aus der Jahrgangsstufe 13 mit der Arbeit "Untersuchung der Blühdauer der Rose "Marie Claire" unter Zugabe verschiedener Substanzen" vertreten.
Bei einer Recherche im Internet war den beiden Schülern ein englischer Artikel "Viagra® makes flowers stand up straight" aufgefallen. Sollte die kleine blaue Pille mit der bekannten Wirkung wirklich auch bei Rosen helfen, die Lebensdauer zu verlängern? In diesem Zusammenhang wurde eine Versuchsreihe entwickelt, die folgende Versuchshypothese belegen sollte:
Eine Rose blüht länger mit im Wasser gelösten Viagra® als in reinem Wasser.
Da Viagra® sehr teuer ist und die Floristen immer Schnittblumenfrisch zur Verlängerung der Blühdauer empfehlen, wurde auch überprüft, ob dieses den gleichen Effekt bewirkt wie Viagra®.
Der Versuch ergab, dass die Rose "Marie Claire" mit Schnittblumenfrisch im Durchschnitt 11, mit Viagra® 4,5 und ohne Zusatz 7 Tage blüht.
Damit zeigte sich deutlich, dass Viagra® die Blühdauer eher verkürzt als verlängert. Und dass das von den Floristen empfohlene Schnittblumenfrisch deutlich besser gegen das Verblühen wirkt und die Blühdauer gegenüber Leitungswasser um 4 Tage verlängert.
Auch wenn die Beiden keine Platzierung unter die ersten Drei schafften, fand Ihre Präsentation in Hiltrup große Beachtung. Übrigens auch in der örtlichen Presse!
http://www.wn.de/Muenster/Jugend-forscht-in-der-Stadthalle-Hiltrup-Viagra-nichts-fuer-Rosen
http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Jugend-forscht-Muensters-Schueler-reichen-47-Projekte-ein;art993,1912073

Großer Chemie-Erfolg für Frederik Dunschen

Großer Chemie-Erfolg für Frederik Dunschen
Mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler aus NRW hatten sich im Herbst 2012 aufgemacht, das lebensnotwendige Element Sauerstoff zu erforschen. Anlass war eine neue Wettbewerbsaufgabe mit dem Titel "O(H)-zwei!", die der Arbeitskreis "Chemie entdecken" im Kölner Modell an der Universität Köln an alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in NRW gerichtet hatte. Wie der Titel schon verrät, standen Experimente und knifflige Fragen zum Thema Sauerstoff im Mittelpunkt. Seine Rolle bei Verbrennungsvorgängen und beim Rosten wurde experimentell untersucht. Sauerstoff wurde durch verschiedene Methoden aus Oxireinigern freigesetzt und das Gas auch als solches nachgewiesen. Auch viele spannende und komplexe Fragen rund um die Oxireiniger auf Sauerstoffbasis ließen sich spielerisch durch einfache Experimente beantworten, z. B. auch die Frage: "Wie entferne ich hartnäckige Grasflecken aus meiner Hose?" Durch Recherchen erhielten die Schüler zusätzlich nützliche Informationen, worin sich Oxireiniger, Vollwaschmittel und Feinwaschmittel unterscheiden und wie man sie optimal im Alltag anwendet.
Die landesweit besten Schüler - zu denen auch Frederik Dunschen aus der 8.1 gehört - wurden zu einer Jahresabschlussfeier am 18. Juli 2013 im Department für Chemie der Universität zu Köln eingeladen, an der auch die Ministerin für Schule und Weiterbildung NRW, Sylvia Löhrmann, teilnehmen wird.
Inzwischen hat bereits die zweite Wettbewerbsrunde des Schuljahres gestartet. Sie richtet sich wieder an alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I in NRW, dieses Mal mit
spannenden Experimenten und Fragen rund um das Hühnerei.
Die neue Aufgabe "Oh du dickes Ei!" steht zum Herunterladen im Internet bereit unter
http://www.chemie-entdecken.schule.de oder http://www.chemie-entdecken-nrw.org.
Herzlichen Glückwunsch, Frederik ... und viel Erfolg für die nächste Runde!

Jugend forscht an der Friedensschule

Seit vielen Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler der Friedenschule am Regionalwettbewerb "Jugend forscht" bzw. "Schüler experimentieren" (so die Bezeichnung für den Wettbewerb für die jüngeren Forscherinnen und Forscher) in Münster-Hiltrup teil.

Wer kann forschen?

Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen; falls Du im Team experimentieren möchtest, dürfen maximal 3 Schülerinnen/Schüler beteiligt sein.

Was kann erforscht werden?

Alles Mögliche, was mit Bio, Chemie, Physik, Technik zu tun hat. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…

An wen kann ich mich wenden?

An deine Fachlehrerin/Deinen Fachlehrer der oben genannten Fächer, aber auch direkt bei E. Wrona (Bio-Che-Lehrerzimmer).

Wann findet der "Jufo"-Wettbewerb statt?

Jedes Jahr im Februar in der Stadthalle in Münster Hiltrup, dort werden die Ergebnisse der Arbeiten, die bis zum 30. November des Vorjahres angemeldet sein müssen, gezeigt.

Gibt es noch andere naturwissenschaftliche Wettbewerbe?

Ja, ganz viele: sowohl regionale als auch überregionale, welche mit eher physikalischem oder chemischen Schwerpunkt…Schau doch einfach einmal in die Schaukästen im NW-Flur. Dort findest Du die Ankündigungen.

Die erfolgreichen Forscher der FSM

Beim Regionalwettbewerb 2010 war die FSM durch insgesamt 4 Forscher vertreten: Lukas Weß und Alexander Wahlig aus der ehemaligen Jahrgangsstufe 13, Keno Moenck und Constantin Rickert aus dem aktuellen 11. Jahrgang. Beide Teams präsentierten ihre Ergebnisse monatelanger Forschung: Und das sehr erfolgreich!

Lukas Weß & Alexander Wahlig: Wie funktioniert eine Redox-Flow-Zelle? Entwicklung eines Modellversuchs am Beispiel des Systems Eisen/Chrom

Wir möchten versuchen, das Funktionsprinzip der Redox-Flow-Zelle anhand eines Modellversuchs nachzu-vollziehen. Wir haben die Versuchsanordnung in mehreren Schritten selbst entwickelt, da wir in der Schule, in Büchern und im Internet keinen Musterversuch gefunden haben. Für den Modellversuch wählten wir das Redo-paar Eisen/Chrom und nicht die heute gängige Vanadium Redox-Flow-Zelle, weil diese Vanadiumpentoxid verlangt, welches wir als Schüler nicht benutzen, da sein Gefährdungspotenzial zu hoch ist. Die Redox-Flow-Zelle ist ein etwas anderer Akkumulatortyp und bietet viele Vorteile, die andere Energiespeicher nicht besitzen. Daher und um Aufmerksamkeit für sie zu erwecken, stellen wir die Redox-Flow-Zelle mit unserem eigenen Modellversuch vor.

Sonderpreis: BASF Fahrt nach Ludwigshafen

Platzierung: 2. Platz

Constantin Rickert & Keno Menck: Wasserstoffproduktion des Rhodobacter capsulatus

Wegen mangelnder fossiler Rohstoffe und steigender Nachfrage benötigt die zukünftige Generation alternative Energiequellen. Eine dieser Energiequellen stellt der Wasserstoff als Brennquelle dar. Die Zielsetzung unseres Projektes ist es, mit Hilfe des Purpurbakteriums Rhodobacter capsulatus ein System zu entwickeln, Wasserstoff zu produzieren und effektiv auszunutzen.

Das nötige know how für die Zucht dieses komplizierte Bakteriums wurde den Beiden durch Frau Ockenfels und Herrn Dr. Oppermann-Sanio vom mikrobiologischen Institut der Universität Münster großzügig und hilfsbereit zur Verfügung gestellt. Einen ganz herzlichen Dank für die nette Unterstützung!

Sonderpreis: Führung durch den Allwetterzoo Münster

Platzierung: 3. Platz

Ahnengalerie

Hier eine kleine Ahnengalerie unserer jungen Forscher in der Sparte Biologie und Chemie, selbstverständlich wurde sowohl auch in Technik als auch Physik einiges erforscht.

2008

Katrin Hillgruber, Maike Kröger, Lilian Krause (3. Platz)

Christoph Elpers, Timo Schipke, Aaron van der Poel, Sebastian Zeis, Jens Luhmann

Die Gewinner 2008

2007

Guido Willems: Welche Leistung liefert eine biochemische Brennstoffzelle? (3. Platz)

Sarah Watzky, Lena Sprakel, Jana Rohlmann: Was ist Angst und wie reagiert der Körper darauf? (3. Platz)

2006

Philipp Hagemann, Fabian Israel, Tobias Paulus: Einfluss der Temperaturen auf die Lebensgewohnheiten des Rosenkäfers

Jan Schiwietz, Marian Teigler: Die Jugend von heute

Frederike Schulte im Busch, Leona Weitkamp & Vanessa Wischemann: Labyrinthversuche mit Rennmäusen

Mandy Woltering, Helena Schulte-Beerbühl ,& Johanna Rohloff: Ist Wimperntusche wirklich wasserfest?

Guido Willems: Biologische Stickstofffixierung

2005

Markus Diemon, Sebastian Waltring, Pascal Middendorf : Wachstum von Pflanzen beim Gießen mit unterschiedlichen Wassersorten

Sie sind hier  > friedensschule.de  > Schulleben  > Wettbewerbe  > Naturwissenschaften