Verabschiedungen im Kalenderjahr 2005

Zum Schuljahresende

Frau Feuerabend-Weiland hat im Schuljahr 2004/05 im Rahmen ihrer Elternzeit je einen Kurs in Deutsch und evangelischer Religionslehre im 11. Jahrgang unterrichtet. Sie wird ab August 2005 ihre Tätigkeit im öffentlichen Schuldienst und zwar an der Kardinal-von-Galen-Gesamtschule in Nordwalde wieder aufnehmen.

Frau Rösch hat 2 Jahre als Seelsorgerin an unserer Schule gearbeitet. Sie hat gemeinsam mit Herrn Pfarrer Laufmöller Gottesdienste, Oasentage, Bibelwanderungen und Aufenthalte in Taizé organisiert und begleitet. Sie arbeitet seit dem 1.4.05 als Referentin für Ordensleute im bischöflichen Generalvikariat.   

Frau Albers hat seit 4 Jahren an der Friedensschule Biologie, Erdkunde und Chemie unterrichtet. Zudem hat sie mit Einsatz und Erfolg die AG Schulgarten geleitet. Frau Albers wechselt an das Kurfürst Friedrich Gymnasium nach Heidelberg.

Frau Völger unterrichtet seit 35 Jahren an der Friedensschule Englisch, Kunst und Hauswirtschaft. Als Fachlehrerin, Fachleiterin und Tutorin hat sie die Friedensschule mit aufgebaut und das Leben und Lernen an der Friedensschule mit geprägt. Sie wird in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.  

Herr Siepe unterrichtet seit 28 Jahren an der Friedensschule Musik und Deutsch. Seit 1979 koordiniert er den Fachbereich Ästhetik. Als Fachlehrer, Tutor, SV-Verbindungslehrer und Mitglied des Lehrerrates, aber insbesondere auch durch die Leitung von Chor, Orchester und Big Band hat er das Leben und Lernen an der Friedensschule über viele Jahre hinweg mit aufgebaut und entscheidend geprägt. Das wurde auch daran deutlich, dass sich am 4. Juni diesen Jahres viele ehemalige Schülerinnen und Schüler zu einem Konzert (siehe hier) zu Ehren und unter Leitung von Herrn Siepe zusammen gefunden haben. Herr Siepe wird ebenfalls in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet.

Wir danken allen, die nun die Friedensschule verlassen, ganz herzlich für ihren Einsatz.  Wir wünschen ihnen alles Gute, sei es für ihre weitere berufliche Tätigkeit oder für den Ruhestand.

von links: Frau Völger, Frau Rösch, Herr Siepe, Frau Albers und Frau Feuerabend-Weiland

Zum 27.10.2005

Die Friedensschule Münster verabschiedet ihren Schulpsychologen

Nach 23 Jahren intensiver Tätigkeit an der Friedensschule endete für Herrn Dietrich Roos seine Dienstzeit als Schulpsychologe. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Gymnasiallehrer (Fächer: Deutsch und katholische Religion) begann Herr Roos ein Psychologiestudium, das er 1973 in Münster mit der Diplomprüfung abschloss. Bis 1982 arbeitete er dann als Schulpsychologe in Ahaus. Von dort kam er an die Friedensschule Im Rahmen einer Verabschiedung durch das gesamte Kollegium der Friedensschule wurde die große Akzeptanz und Wertschätzung erkennbar, die Herr Roos bei Schülern, Eltern und Lehrern im Laufe seiner Tätigkeit erworben hatte. Wie sehr seine Arbeit gebraucht und durch das Kollegium geschätzt wurde, machte der Schulleiter K. Herold in seiner Verabschiedungsrede deutlich. Nach seinen Worten hat sich Herr Roos  nicht nur jederzeit engagiert um die gekümmert, die seelische Last zu tragen haben, sondern sich auch mit den Notleidenden identifiziert, ihnen geholfen, ohne sie bessern zu wollen. Der Schulleiter dankte sehr herzlich für die überzeugende psychologische Arbeit und betonte, dass durch das geleistete Engagement die Chancen vieler Schüler entscheidend verbessert worden seien. Angesichts der Hilfe und Unterstützung, die Herr Roos bei Lernschwierigkeiten und in vielen privaten Notsituationen leisten konnte, zeigte sich bei allen Anwesenden großes Bedauern, dass aufgrund der Sparmaßnahmen des Landes die Stelle des Schulpsychologen wahrscheinlich nicht wieder besetzt werden kann. Nach den Worten des scheidenden Schulpsychologen "geht man zwar niemals so ganz", trotzdem verliert die Friedensschule einen sehr geschätzten Kollegen, der durch seine Fachkompetenz und seinen pädagogischen Einsatz eine bedeutsame Aufgabe als persönlicher Ratgeber für alle Lehrer des Kollegiums inne hatte und das Schulleben sehr menschlich mitgeprägt hat.