Erdkunde an der Friedensschule

Ziel des Erdkundeunterrichtes an der FSM ist die Vermittlung unterschiedlicher Kompetenzen in altersangemessener Umfang und thematischer Variation (Stundentafel hier). Dazu zählt neben der Sach- auch die Methodenkompetenz: Die SchülerInnen sollen erlernen, ihre nahe und ferne räumliche Umwelt als einen von Naturfaktoren und menschlicher Aktivität geprägten Raum zu erfassen und zu durchdringen.Dazu findet der Unterricht nicht nur mit Buch und Atlas, sondern immer wieder auch außerhalb des Klassenzimmers als "Erd-Kunde" im Wortsinn statt: So gibt es mit einiger Regelmäßigkeit Exkursionen z.B. ins Venner Moor (Genese, Nutzung und Regeneration eines Hochmoors/NSG), ins Ruhrgebiet (Strukturwandel), ins Stadtgebiet Münsters (Tertiärisierung, Stadtentwicklung und –ökologie), Bauernhofbesuche, Betriebsbesichtigungen etc. .

Weitere Kompetenzfelder sind die Urteils- und die raumbezogene Handlungskompetenz. So übern die SchülerInnen z.B. bei Raumnutzungskonflikten den für ein möglichst objektives Urteil nötigen Perspektivenwechsel ein oder erproben Handlungsmuster, z.B. im Sinne der "nachhaltigen Entwicklung". Hierdurch können sie eine Bereitschaft entwickeln, sich selbstbestimmt und solidarisch an der Bewahrung der ökologischen Lebensgrundlagen zu beteiligen.

Die erworbenen Kompetenzen werden in der Sekundarstufe II den jeweils geltenden obligatorischen Inhaltsfeldern entsprechend ausgebaut, wobei das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Mensch-Raum-Beziehung eine große Wichtigkeit besitzt. Neben anderen spielen die Inhaltsfelder Globalisierung und Regionalisierung, Raumnutzungskonkurrenzen, Disparitäten und nicht zuletzt das Zusammenleben unterschiedlicher Gesellschaften und Kulturen eine Rolle. Die Erschließung der Lebenswirklichkeit gelingt dabei mit Verfahren des medialen und des unmittelbaren Lernens.

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