Verabschiedungen im Kalenderjahr 2013

Zum Schuljahresende 2013

Der Beginn der Sommerferien bildet in der Regel die markanteste Zäsur im Turnus der Schuljahre. Für Schüler wie Lehrer beginnt eine Zeit des Abstands und der Regeneration. Für drei Kolleginnen und einen Kollegen der Friedensschule ist die Zäsur in diesem Jahr besonders tiefgreifend, sie beenden ihre Dienstzeit an unserer Schule und stehen an einem Wendepunkt ihres Lebens.

Die Schule verliert vier Mitglieder ihres Kollegiums, Kollegen, die ihren Dienst antraten, als die Friedensschule noch in den Kinderschuhen steckte, vier äußerst verdienstvolle Lehrer, die den Aufbau der Schule durch ihr Engagement geprägt haben, die in schulpolitisch turbulenten Zeiten mit großem Einsatz zu ihrer Schule gestanden haben, ihr ein Gesicht gegeben haben und zu jeder Zeit ein hohes Engagement für das Wohl ihrer Schüler zeigten.

Clemens Plaß begann seinen Dienst an der Friedensschule im Jahre 1976. In fast vier Jahrzehnten seiner Dienstzeit engagierte er sich in hohem Maße als Fachlehrer für Biologie, Pädagogik und Sozialwissenschaften sowie als Tutor in den Jahrgängen 7 bis 10. Er gehört zu den Lehrern, die besonders markante Spuren an der Schule hinterlassen. Als langjähriger Fachvorsitzender und vor allem als Fachbereichskoordinator im Bereich der Gesellschaftswissenschaften setzte er entscheidende Akzente bei der Lehrplanarbeit, der Methodenmatrix und den Lehrereinsatzplänen. Auf seine Initiative und durch seine Kooperation entstanden Projekte wie z.B. die Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Buchenwald, das Berlin-Seminar "Lernen vor Ort" oder der Studientag "Gesellschaftslehre" im 12. Jahrgang. Über alle fachlich motivierten Initiativen hinaus zeigte er sich auch immer als ein hilfsbereiter Kollege, der einer Vielzahl an Referendaren und neuen Kollegen Orientierung und umfassende Hilfe vermittelte.

Priska Tschan-Wiegelmann unterrichtete seit 1977 an der Friedensschule die Fächer Deutsch, Französisch und Literatur. Als Fachvorsitzende hatte sie entscheidenden Anteil an der Lehrplangestaltung im Fach Deutsch, koordinierte den Übergang zum Zentralabitur, organisierte den Vorlesewettbewerb wie auch das Lyrikertreffen, nahm an Essaywettbewerben teil und betreute die Schülerzeitschrift. Sie installierte Literaturkurse an der Friedensschule, gestaltete Radiosendungen, nahm erfolgreich an Schreibwettbewerben teil und leistete literarische Beiträge zu Konzerten. Als Französischlehrerin trug sie maßgeblich bei zur Organisation und Durchführung von Austauschveranstaltungen mit unserer Partnerschule in Paris / Nogent. Im Kreis ihrer Kollegen erfuhr sie große Anerkennung für ihr fundiertes und umfangreiches Wissen in der Literatur und Literaturgeschichte sowie für ihre überzeugende Form der Vermittlung literarischer Inhalte und Werte an ihre Schüler. Priska Tschan-Wiegelmann wird ihren Kollegen und Schülern als eine sehr kooperative, hilfsbereite und liebenswerte Lehrerin in Erinnerung bleiben.

Mit Barbara Voss verlässt die dienstälteste Kollegin unsere Schule. Seit 1973 unterrichtete sie die Fächer Biologie, Chemie, Geographie und erwies sich zu jeder Zeit als eine Lehrerin, für die ihre Schüler tiefe Sympathie empfanden und vor der sie hohe Achtung und hohen Respekt hatten. Ihre schulische Heimat fand sie im Lehrerzimmer der Biologen, den sie liebevoll dekorierte und jahreszeitlich gestaltete sowie mit ihren Geschenken, Gratulationskarten und Weihnachtsüberraschungen ihre Kollegen auf liebenswerte Weise erfreute. Ihre Schüler werden sie in Erinnerung behalten als die Lehrerin,  "die uns immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat." Und bei der "es immer spannend, interessant und informativ war, ihren sanften Worten zu lauschen."

Veronika Waltermann blickt auf eine 38jährige Dienstzeit an der Friedensschule zurück, in der sie die Fächer Englisch und Kunst unterrichtete. Sie tat dies immer mit hoher Fachkompetenz und großem Engagement. Ihre freundliche, verlässliche und hilfsbereite Art wurde von Schülern wie Kollegen gleichermaßen geschätzt. Viele Jahre unterrichtete und begleitete sie als Tutorin Schüler des 5. bis 7. Jahrgangs. Das Wohl jedes einzelnen Schülers lag ihr am Herzen und stets strahlte sie Freude an ihrem Beruf, Verantwortungsgefühl, Ruhe und auch Humor aus. Besonderes Engagement zeigte sie in der Organisation von Ausstellungen besonderer Schülerarbeiten und bei der Kostümgestaltung für Theateraufführungen. Schüler und Lehrer werden sie vermissen.

Bilder von der Verabschiedungsfeier sind nachfolgend aufgeführt:

Außerdem wurde Gaby Westermann von der Ruhephase der Altersteilzeit (siehe 20110) in den Ruhestand verabschiedet.

Auch die Referendarinnen und Referendare (von links) Christian Schmeier, Bahar Agko, Kristina Bowkun, Jennifer Flink wurden zusammen mit Sascha Hasse (Aushilfe im Fach Sport) verabschiedet.

Im Dezember 2013

Verabschiedung von Frau Leufke
"Es hat Spaß gemacht hier zu arbeiten, es herrschte immer ein ganz tolles Betriebsklima. Ich bin hier ja groß geworden und war bei meinem Start ungefähr so alt wie die Abiturientinnen."
Der Abschied aus dem Kreis ihrer Kolleginnen und Kollegen am letzten Tag vor den Weihnachtsferien fiel ihr erkennbar nicht leicht. "Sie war der gute Geist der Schulverwaltung, kompetent, hilfsbereit und immer freundlich." Viele Lehrerinnen und Lehrer hatten sich in der Aula versammelt und schlossen sich mit persönlichen Wünschen der Wertschätzung des Schulleiters an.
Nach sechs Jahren intensiver Arbeit im Bereich Buchhaltung und Finanzverwaltung der Friedensschule freut sich Frau Leufke allerdings auch auf ihre neue Aufgabe an der Marienschule, wo sie sich als Leiterin der Schulverwaltung bewusst höheren Herausforderungen stellt und größere Verantwortung übernehmen wird.

 

Frau Wehner nimmt Abschied von der Friedensschule
Im NW - Bereich der Schule, gleich neben dem Lehrerzimmer der Biologen, dort wo sie 36 Jahre lang ihre berufliche Heimat gefunden hatte, sollte nach ihrem Wunsch ihre Verabschiedung stattfinden. Es galt Abschied zu nehmen von einer Kollegin, die über mehr als drei Jahrzehnte mit  großer Fachkompetenz, ausgeprägter Freundlichkeit und überzeugender pädagogischer Verantwortung die Schule mit gestaltet hat.
Der Schulleiter, Herr Bertram, wie auch ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Fachbereichen Biologie und Mathematik dankten mit humorvollen Worten und sorgsam gewählten Geschenken für ihren stets sehr gut strukturierten und organisierten Unterricht, ihre Gradlinigkeit und besonders für ihr großes Herz für ihre Schülerinnen und Schüler.