Eintauchen in die Welt der Farben.. LK Chemie bei Brillux

An 16.1.19, einem typischen grauen westfälischen Wintertag, tauchte der LK Chemie des 13. Jahrgangs in die Welt der Farben bei der Werksbesichtigung des Kooperationspartners der FSM, der Firma Brillux, ein. Unmittelbar anknüpfend an das Inhaltsfeld des Lehrplans „Organische Produkte –Werkstoffe und Farbstoffe“ - konnten die im Unterricht erworbenen Kenntnisse angewendet werden. So wurde neben Informationen zur Produktpalette von Brillux, Standorte, Berufs – und Ausbildungsmöglichkeiten auch über die Qualitätsanalyse- sowohl der angelieferten Rohstoffe als auch der Produkte- referiert. Es stehen sogenannte spektroskopische Analysemethoden (d.h. Methoden, die u.a. durch Infrarotwellen organische Moleküle bzw. deren Bindungen in typische Schwingungen versetzen, anhand derer dann der erfahrene Analytiker Rückschlüsse auf die Zusammensetzung der zu untersuchenden Probe ziehen kann. Im Anschluss an diesen Vortrag erfolgte eine informative Betriebsbesichtigung, auf dem der Weg von den angelieferten Rohprodukten, deren Qualitätsprüfung und weitere Verarbeitung bis zur Abfüllung und Kommissionierung genauestens verfolgt werden konnte. Abgerundet wurde der Vormittag durch die Ausstellung im Besucherzentrum, in dem u.a. mit allen Sinnen die Welt der Farben wahrgenommen werden konnte.
Ein herzlicher Dank für den interessanten Vormittag geht an Frau Dämel, Herrn Drücker und Herrn Bernsjann, der uns durch die gesamte Firma begleitete.

Elgin Wrona

Batterieforschung hautnah - Besuch des MEET am 22.2.18

MEET – das ist nicht – englisch falsch geschrieben – Fleisch. Die Wenigsten wissen es: Münster ist Zentrum eines weltweit renommierten Forschungszentrum für Batterien, dem MEET (Münster Electrochemical Energy Technology). In einem interessanten Vortrag erfuhren wir alles über herkömmliche Batterien und über neueste Technologien, Einsatzgebiete und Trends in der Batterieforschung.

Aufgeteilt in kleine Arbeitsgruppen durften sich die Schülerinnen und Schüler des Chemie LK aus der 12/Q1 in die Forscherrolle begeben und staunen, fragen und sogar experimentieren. So staunten wir zum Beispiel über einen Abzug mit Argon-Atmosphäre. Wer es nicht weiß: Argon ist ein sehr reaktionsträges Edelgas und schützt so die empfindlichen Materialien, damit sie nicht mit dem Luftsauerstoff reagieren.

Wichtig ist es zu wissen, was in Batterien bei längerer Lagerung vor sich geht. Dafür werden Langzeit-Untersuchungen der Komponenten, aus der eine Batterie besteht, vorgenommen. Auch sogenannte „Aging“ Experimente werden durchgeführt, um die Alterungsprozesse, der auch eine Batterie unterliegt, zu verstehen.                                     
Ein absolutes Highlight war die Knopfzellen-Produktion in einem Spezial-Labor, dem sogenannten dry room, (extrem geringe Luftfeuchtigkeit; trockenere Luft als in der Sahara!). Die Schülerinnen und Schüler durften - ausstaffiert mit „Ganzkörper-Schutzkleidung“ - bestens angeleitet durch die Begleiter- selber Li-Ionen-Batterien herstellen. Diese Knopfzellen wurden nachher durch Spannungsmessung auf ihre Qualität geprüft - und sie lieferten tatsächlich die Spannung.
Herzlichen Dank an Pia Niehues und Thomas Beuse, die uns diesen interessanten Besuch ermöglicht haben!

Elgin Wrona

Exkursion des Chemie Leistungskurses Q1 zum Chemiepark Marl

Am 19.01.2016 besucht der Chemie LK von Frau Klus mit 25 Schülerinnen und Schülern den Chemiepark Marl.
Nach einem Eingangsvortrag von Herrn Opitz über das Gelände und die dort ansässigen Firmen besuchte der LK die Membran-Elektrolyseanlage: Zunächst wurde uns die Funktion der Anlage mit einer Powerpoint-Präsentation erläutert, dann führte man uns durch die Betriebshalle mit den einzelnen Elektrolysezellen und wir erfuhren weitere Details zur Funktionsweise der Anlage.
Im zweiten Teil des Besuchs wurde uns die Vinylchlorid-Anlage vorgestellt. Vinylchlorid ist der Ausgangsstoff für die PVC-Herstellung.
Bei einer abschließenden Busfahrt über das Gelände informierten uns Herr Opitz und Herr Berger umfassend über die umwelttechnischen Anstrengungen des Chemieparks.
Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei Herrn Opitz und Herrn Berger bedanken, die diese Exkursion ermöglicht haben!

Text und Bild: Alexandra Klus

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