Teilnahme an Wettbewerben in Fächern Sozialwissenschaften und Geschichte
Wettbewerbe im Fach Sozialwissenschaften und Wirtschaft
Die Friedensschule beteiligt sich seit 1994 mit gutem Erfolg am Planspiel Börse der Sparkassen. Die spielerische Auseinandersetzung mit Aktien eröffnet auf der einen Seite Zugänge zum Thema Geldanlage und Vorsorge, auf der anderen Seite ist für ein erfolgreiches Abschneiden eine Auseinandersetzung mit grundlegenden volkswirtschaftlichen, aber auch betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen notwendig.
Oft wurden von Schülerinnen und Schülern der Friedensschule vordere Plätze belegt, zuletzt 2004 der erste, 2007 der sechste und 2009 der fünfte Platz. Durchschnittlich beteiligen sich 6-8 Gruppen aus dem 10.Jahrgang und der Oberstufe. In der Regel handelte es sich um Schüler und Schülerinnen mit dem Interessenschwerpunkt Wirtschaft aus den Kursen Wirtschaft und Sozialwissenschaften.
Mehrfach nahmen Sozialwissenschaftskurse am Simulationsspiel Start-up-Werkstatt (jetzt: Deutscher Gründerpreis für Schüler) teil, in dem auf sehr realitätsnahe Art und Weise eine Unternehmensgründung von der Idee bis zur Produktpräsentation vor dem Partnerunternehmen simuliert wird. Jedes Schülerteam muss sich für die Durchführung des Simulationsspiels ein reales Partnerunternehmen suchen und mit ihm zusammen die Aufgabenstellungen bewältigen. Es handelt sich um neun umfangreiche Aufgaben, die im Internet bereitgestellt werden. Mehrfach konnten dort Siegerplätze belegt werden, zuletzt 2004 der erste und der dritte Platz. 2010 haben wir zum ersten Mal mit einem gesamten Sozialwissenschaftskurs am Deutscher Gründerpreis für Schüler teilgenommen und haben mit einem Team Platz 10 auf der Regionalebene belegt, was mit einem Geldpreis belohnt wurde. Im Jahr 2011 nahmen zwei Sozialwissenschaftskursen am Deutschen Gründerpreis teil.
Der dritte Wettbewerb, an dem die Friedensschule alle zwei Jahre versucht teilzunehmen ist der Wettbewerb Bizz4u der IHK Münster. Im Jahr 2009 belegten drei Schüler des damaligen 8. Jahrgangs den dritten Platz und gewannen eine Reise nach Dresden.
Wettbewerb im Fach Geschichte: Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten
An diesem renommierten Wettbewerb beteiligen sich geschichtsinteressierte Schüler und Schülerinnen der Friedensschule. Im zweijährigen Turnus schreibt das Kuratorium des Geschichtswettbewerbs Themen aus, die von den jungen Forschern bearbeitet werden, indem diese eine Fragestellung formulieren und sie in Form eines Interviews, eines Portraits, einer (wissenschaftlichen) Arbeit etc. untersuchen und bewerten. Bei dieser anspruchsvollen Tätigkeit werden die Schüler und Schülerinnen in ihrer Arbeit von der Fachschaft Geschichte betreut und unterstützt, damit nach monatelanger Arbeit ein gehaltvolles Produkt heranreifen kann.
Der Geschichtswettbewerb will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Der methodische Zugriff wird durch das »forschende Lernen« und den »lebensweltlichen Bezug« bestimmt: Jugendliche setzen sich mit Geschichte auseinander, die vor der eigenen Haustür stattgefunden hat ? und die oft bis in die Gegenwart nachwirkt.
Der Wettbewerb, seit 1973 von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet, geht zurück auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann und des Hamburger Stifters Kurt A. Körber. Sie wollten junge Menschen zur Auseinandersetzung mit den demokratischen Traditionen der deutschen Geschichte anregen.
