Soziales Lernen

Soziales Lernen findet jeden Tag und bei Menschen aller Altersklassen statt. Unter „sozialem Lernen“ verstehen wir den Erwerb der so genannten sozialen und emotionalen Kompetenzen. Dabei geht es beispielhaft um die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeit, Kooperations- und Konfliktfähigkeit. Damit diese Kompetenzen gezielt erworben und gefördert werden, gibt es an der Friedensschule unter anderem folgende Angebote:

Sozialpädagogische Gruppenarbeit

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich in ihrer Schule/Klasse gut aufgehoben fühlen. Damit dieses wahrscheinlicher wird, initiiert die Schulsozialarbeit Gruppenarbeiten für alle Klassen der Jahrgangsstufe 5. und 8.  Durch unterschiedliche Übungen werden die Kompetenzen der SchülerInnen gestärkt, damit sie mit verschiedenen Situationen und Herausforderungen wirkungsvoll und aktiv umgehen und Konflikte angemessen lösen können. Ein regelmäßiges Treffen (ca. alle 3-4 Wochen) mit jeder Klasse zeitlich versetzt ermöglicht eine hohe Präsenz der Sozialarbeit bei den SchülerInnen und eröffnet viele Chancen, unmittelbar auf aktuelle Themen der SchülerInnen einzugehen. Die Reflexion des Erlebten und die gemeinsame Erarbeitung des Transfers auf den persönlichen und schulischen Alltag sichern den Ausbau persönlicher Handlungskompetenzen im sozialen Kontext.

 

Medienscouts

Medienscouts sind Experten für digitale Medien. Wir werden in den nächsten Monaten unsere eigene Medienkompetenz erweitern und entsprechendes Wissen aufbauen. Wir werden ausgebildet zu den Themen:

  • Internet und Sicherheit
  • Social Communities
  • Handy, Smartphone und Computerspiele.

 

Aber Medienscouts geben ihr Wissen auch weiter: Wir werden Informations- und Beratungsangebote für Mitschülerinnen und Mitschüler entwickeln und durchführen wie z. B. Projekttage zu Themen wie Facebook, Cyber-Mobbing, Handy-Nutzung oder Computerspiele.

 

Ansprechpartner: Daniel Dassmann, Sabine Jung

Sozialpraktikum EF

Alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (außer G8) absolvieren am Beginn der EF das Sozialpraktikum. In einer Gesellschaft, in der vor allem zählt, wer jung, fit, gesund und leistungsfähig ist, schaffen wir Begegnung mit Armen, Kranken und an den Rand der Gesellschaft geratenen Menschen. 

Die Schüler arbeiten zwei Wochen mit in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Behindertenheimen, Obdachlosenunterkünften, Förderschulen, usw.

 


Das christliche Menschenbild, das dieser Idee zugrunde liegt, kennzeichnet unsere Schule und unseren Umgang miteinander und mit anderen. So ist das Leitbild der katholischen Schulen von der Überzeugung geprägt, dass wir mit der schulischen Erziehung an einer humanen Gesellschaft bauen müssen.
Daher geht es im sozialen Praktikum nicht primär um eine Berufsorientierung.  Trotzdem sind die Eindrücke, die von pflegenden und sozialen Berufen zurück bleiben, beeindruckend. In diesem Sinne äußern sich auch die Schülerinnen und Schüler, die das Praktikum absolviert haben:

"So sind wir uns nun besser im Klaren, ob wir uns diesen Beruf für das spätere Leben vorstellen können oder nicht."

 

Ansprechpartner: Frau Hintzen

Schülerlotsen

Die Verkehrshelfer der Friedensschule

Die Schülerlotsen der Friedensschule helfen den SchülerInnen sicher über die Straße zu kommen. §42 der Straßenverkehrsordnung regelt die Rechte und Pflichten der Schülerlotsen.

 

Dienstzeiten

Die Schülerlotsen helfen den Schüler täglich morgens von 7:55 bis 8:15 Uhr über die Straße. Nachmittags sind sie ebenfalls anzutreffen: Montags und mittwochs von 15:55 bis 16:10 Uhr, dienstags und donnerstags von 13:20 bis 13:35 Uhr und freitags von 15:10 bis 15:25 Uhr.

 

Ansprechpartner: Herr Lewentz

Schulsanitäter

Auf Anregung des Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes hat sich an der Friedensschule Münster eine Gruppe von zwanzig Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 10 bis 12 zusammengefunden, die eine Ausbildung zum Schulsanitäter absolviert haben. Die Ausbildung hatte Dirk Schulte-Wörmann vom DRK Münster übernommen, der nun die Schulsanitäter noch einmal aufgesucht hat, um ihnen einen Einsatzrucksack zu übergeben. Der stellvertretende Schulleiter Christoph Feder, der die Schulsanitäter ab jetzt betreut, bedankte sich bei dem DRK-Ausbilder sowohl für die gute Ausbildung als auch für den Rucksack.

 

Die neuen Schulsanitäter begleiten ab sofort alle großen Schulveranstaltungen wie z. B. die Adventwanderung, stehen aber auch täglich für Notfälle auf Abruf und betreuen in den großen Pausen und in der Mittagsfreizeit den Sanitätsraum. In regelmäßigen Trainingseinheiten sollen die Kenntnisse und Fertigkeiten weiter ausgebaut werden. Im Schulbetrieb erkennt man die Mitarbeiter dieses neuen Dienstes an ihren weißen Poloshirts mit dem Rückenaufdruck "Schulsanitäter".

 

Ansprechpartner: Herr Feder